Der kulinarische Weg zur Masterarbeit

By Friday, August 4, 2017

Der kulinarische Weg zur Masterarbeit oder: Ich kann jetzt 20 neue Kuchen backen und 70 neue Gerichte kochen.

Es ist mir nicht einmal passiert: ich sitze vorm Bildschirm und krieg kein Wort aufs digitale Papier. Starre ins Leere. Und dann war sie weg die Aufmerksamkeit und die Lust weiterzuschreiben. Ergo: Ablenkung muss her. Die hat mich nicht selten auf YouTube oder Facebook geführt. Denn wo prokrastiniert es sich besser als in Sozialen Medien.

Und so ist es passiert, dass ich abgedriftet bin und viele Minuten, manchmal sogar Stunden, damit zugebracht habe Food-Videos zu schauen. Ja, Food-Videos. Überzuckerte Süßspeisen, in Käse ertränkte Gerichte, Speck-Variationen – ich kenn sie alle! Naja gefühlt zumindest. Geschätzt komme ich mit meinem aktuellen Rezepte-Wissen mindestens bis Mitte des Jahres 2018 und muss kein Gericht zweimal essen.

Food-Videos auf YouTube

Ich habe schon immer gerne Kochsendungen gesehen. Schon als Jugendliche liefen Jamie Oliver und Tim Mälzer regelmäßig auf meinem Fernseher. Einerseits zeigt sich hier meine große Liebe zu Essen, Kochen und Backen. Andererseits hat es etwas entspannendes zuzusehen wie tolle Speisen zubereitet und schön angerichtet werden.

Mittlerweile muss ich dazu nicht mal mehr den Fernseher aufdrehen, sondern surfe einfach YouTube an. Hier gibt es vom Hobby-Koch bis zum Küchenprofi tausende Videos. Man kann entweder gezielt nach Gerichten suchen oder hantelt sich einfach von Video zu Video und lässt sich inspirieren.

Auch auf YouTube blieb ich dem großartigen Jamie Oliver treu. Egal in welchem Format: der britische Koch funktioniert immer und es macht mir große Freude ihm bei seiner Leidenschaft, dem Kochen, zuzusehen.
Ein zweiter Kanal der mich immer wieder in den Bann gezogen hat ist Honeysuckle. Hier kocht Dzung, eine Amerikanerin mit vietnamesischen Wurzeln. Ihre Gerichte sind oft asiatisch inspiriert und fanden so auch meine Aufmerksamkeit. Ihre angenehme Stimme und entzückende Art haben mich dann gefesselt und so kenne ich mittlerweile die meisten ihrer Kochvideos. 

Food-Videos auf Facebook

Auf Facebook stößt man meist eher zufällig auf Food-Videos. In meinem Stream tauchen sie mittlerweile sehr regelmäßig auf, weil ich viele Seiten geliked habe, die sich im Besonderen darauf spezialisiert haben. Die kurzen Videos funktionieren immer auch ohne Ton und sind meistens kürzer als eine Minute. Da dieses Format bei den Usern sehr gut ankommt, haben sich mittlerweile auch alle österreichischen Lebensmittelhändler und auch viele andere (z.B.: DM) darauf gestürzt.
Meine Lieblinge bleiben jedoch die Videos der reinen Food-Kanäle. Hier eine kleine Auswahl meiner Favoriten: 

Tasty – In all seinen Abwandlungen. Ob Junior, Vegetarian, Japan, Proper (die britische Variante) oder einfach Tasty (die deutsche Version) – dem Klassiker muss man einfach folgen. Die Tasty-Reihe stammt übrigens vom Medienunternehmen Buzzfeed. 

Tastemade – Auch hier gibt es unterschiedliche Kanäle, die sich immer auf ein Land fokussieren. Ich folge aktuell neben der original Variante Tastemade UK und Deutschland

Motion Cooking – Dieser Kanal wird von einem Österreicher betrieben, der im Stop-Motion-Stil leckere Gerichte filmt. 

Ich freue mich auf jeden Fall schon, wenn die Masterarbeit fertig geschrieben ist und ich mich das ein oder andere Rezept ausprobieren kann!