Die beste Musik für die Masterarbeit

By Monday, May 15, 2017

Musik könnte nicht wichtiger für uns sein. Nicht umsonst hat sie es auch in den Slogan unseres Blogs geschafft. Noise to Music – das beschreibt auch ganz wunderbar den Entstehungsprozess der Masterarbeit im Rahmen des Studiums Content-Strategie in der FH Joanneum in Graz. Wobei das mit Sicherheit auch Masterarbeiten in anderen Fachgebieten und an anderen Hochschulen betrifft. Am Anfang hat man eine vage Vorstellung davon, was man in der Arbeit aufzeigen und erreichen möchte. Am Ende führt ein roter Faden durch das Thema und die praktische Erarbeitung und alles klingt wie wunderschöne Musik.

Die passende Arbeitsatmosphäre

Leider ist dies im Moment noch nicht der Fall. Bis es so weit ist, sind noch einige Stunden Arbeit nötig. Dabei ist es besonders wichtig, die passende Arbeitsatmosphäre zu schaffen. Zwar kann ich meistens am besten Arbeiten, wenn es im Raum ganz ruhig ist, irgendwann wird dies aber immer seltsam: Man fängt an jedes Geräusch in der Wohnung zu hören. Das Brummen des Kühlschranks, das Klappern der Spülmaschine oder das Zwitschern der Vögel, alles wirkt auf einmal störend. Was könnte da besser helfen als Musik?

Welche Musik ist am Besten?

Martin Krengel von Studienstrategie.de ist davon überzeugt, dass Musik beim Lernen oder Schreiben hilfreich sein kann. Jedoch muss es die passende Musik sein. Sie darf nicht zu schnell sein und nicht zu viel Text haben, damit sie nicht ablenkt oder uns aufregt. Er empfiehlt besonders klassische Musik. Sie kann den sogenannten “Mozart-Effekt” vorweisen und verbessert maßgeblich die Konzentration. In der Wissenschaft sind darüber hinaus Erkenntnisse zu finden, die besagen, dass Musik sogar den IQ erhöhen, bzw. bei älteren Menschen den Abbau von Gehirnzellen bremsen kann. Zu guter letzt wird Musik auch vor Operationen als Beruhigungsmittel eingesetzt. Jeder hat es vielleicht auch schon einmal bei sich selbst festgestellt: Wenn wir aufgewühlt sind und uns etwas beschäftigt, hilft nichts besser als schöne Musik.

Klassische Musik – wirklich?

Es ist also klassische Musik, die uns beim Schreiben helfen soll. Für mich ein Versuch wert Alexa um klassische Musik zu bitten und es einmal auszuprobieren. Und ich muss ehrlich sein, ich will nie wieder etwas anderes hören. Mein Favorit: Piano Instrumental als Playlist von Amazon Musik. Wenn hier nicht gerade die Klavierversion von DJ Oetzis “Ein Stern” läuft, klingen beruhigende Töne von Klassikern der Beatles oder auch etwas modernere Songs von Lady Gaga aus meinem Alexa-Lautsprecher. Passende Playlisten sind auch bei Youtube, Spotify oder Apple Musik zu finden. Ich kann jedem nur empfehlen hier mal ein wenig auszuprobieren und zu schauen, was für ihn am besten passt.

Und Zwischendurch?

Wenn es in Sachen Masterarbeit mal wieder gar nicht voran geht, hilft mir eins am meisten: Autofahren. Das ist zwar ökologisch nicht unbedingt sinnvoll, aber verbunden mit einem kurzen Besuch bei den Eltern, dem Wocheneinkauf oder einer kurzen Einheit im Fitnesstudio durchaus eine schöne Methode um den Kopf einmal frei zu bekommen. Warum? Klingt total banal, aber für mich liegt der große Vorteil darin, dass ich nicht “googlen” kann, um eine Antwort darauf zu finden, was mich gerade beschäftigt, sondern selber noch etwas länger darüber nachdenken muss. Und da kommt man zumeist auf die besten Ideen. Beim Autofahren muss es dann auch Musik sein. Und zwar solche, die sich zur Konzentration gar nicht eignet. Schnelle Musik mit viel Text und “Mitsingpotential”. Über die Songtexte gibt es dann auch noch die passende Motivation. Meine liebsten Songs für diesen Sommer? Mark Forster mit “Sowieso” und Robin Schulz und James Blunt mit “OK” !

Und was hört ihr?

Bereits vor über zehn Jahren hat die Schriftstellerin Julia Zeh für die Zeit ihre perfekte Playlist zum Schreiben veröffentlicht. Die passende Musik ist für Sie: “pathetisch, poppig, pubertär; kitschig, komisch, kraftvoll und nicht im Geringsten zusammenpassend.” Welche Musik hört ihr, wenn ihr an der Masterarbeit oder anderen wichtigen Aufgaben sitzt? Habt ihr klassische Musik schon einmal ausprobiert? Welche Playlists gefallen euch am besten?  Da können wir bestimmt noch viel voneinander abschauen!