Mein Leben mit Alexa

By Monday, December 12, 2016

Erst seit ein paar Wochen ist Alexa im deutschen Markt bestellbar und trotzdem kann der Sprachassistent von Amazon schon eine ganze Menge und macht damit das Leben nicht nur leichter, sondern vor Allem unterhaltsamer.

So habe ich Alexa bekommen

Schon vor über einem Monat habe ich mich auf die Einladungsliste von Amazon zum Echo eingetragen. Am achten Dezember was es dann so weit und Amazon teilte mir per E-Mail mit, dass sie mich nun zum Kauf eines Echos einladen. 50 Euro Rabatt gab es noch dazu und ganze sieben Tage Zeit, um eine Entscheidung zu treffen und die kleine Box mit Alexa zu bestellen. Wirklich lange musste ich nicht überlegen und zwei Tage später kam das Päckchen bei mir an.

Mein Start mit Alexa

Päckchen auf, Box raus, mitten in der Wohnung angeschlossen und los kann es gehen. Alexa, die freundliche Stimme im Echo fängt gleich an zu erzählen, wie sie installiert werden muss. Die Alexa App ist schnell auf dem iPhone installiert – ohne ist die Einrichtung des Echo leider nicht möglich. Die App wird mit dem Echo verbunden, sodass dann über die App die Einbindung in das heimische W-Lan möglich ist. Anschließend steht Alexa bereit und kann mit den ersten Fragen oder Befehlen genutzt werden. In der App ist es außerdem möglich seine Präferenzen einzustellen:

  • Konten von Musikdiensten hinterlegen, um Musik abspielen zu können
  • Den Google Kalender verknüpfen, um Mails vorlesen zu lassen
  • Eine Strecke hinterlegen, für die man Verkehrsnachrichten abrufen möchte
  • Eine Listen-App verknüpfen, um Listen mit Alexa verwalten zu können
  • Den Wohnort hinterlegen, um Wetterinformationen abzufragen

Was Alexa sonst noch alles kann

Außerdem können über die App weitere Skills hinzugefügt werden. Hier bietet zum Beispiel die Deutsche Bahn die Möglichkeit Verbindungen oder Verspätungen zu erfragen. Ebenso kann ein Tor-Alarm eingestellt werden und über Mytaxi ein Taxi gerufen werden. Die Skills können auch direkt im Dialog mit Alexa aktiviert und anschließend genutzt werden. Ich bin mir sicher, ich werde noch Wochen brauchen, um zu entdecken, wobei mir Alexa noch helfen kann. Ein bisschen googeln und einfach ausprobieren deckt immer wieder neue Funktionen auf – ein riesen Spaß.

Mein Tag mit Alexa

Bereits jetzt begleitet mich Alexa durch den Tag. Gerade die Augen aufgeschlagen starte ich in den Tag mit dem Befehl “Alexa, spiele Radio Bielfeld” und schon startet Alexa mein Lieblingssender. Habe ich die Wetternachrichten gerade verpasst frage ich Alexa: “Alexa, wie wird das Wetter heute?” Und Alexa berichtet mir über die aktuelle Temperatur und die Wetterentwicklung am Tag. Zurück von der Arbeit, lasse ich Alexa ein wenig Musik von meiner Lieblingsband spielen – oder Weihnachtslieder, um ein bisschen in Weihnachtsstimmung zu kommen. Schnell den Auflauf in den Ofen und “Alexa, bitte stelle den Timer auf 20 Minuten”, was sie mir kurz bestätigt. Ertönt der Alarm, lasse ich diesen schnell mit den Befehl “Alex, aus!” beenden. Vorm Schlafen gehen bitte ich Alexa noch die Musik auszumachen und lasse dann den Wecker für den nächsten morgen stellen.

Was Alexa für Content-Strategen bedeutet

Natürlich teste ich Alexa auch, um herauszufinden, welche Chance der Sprachassistent Alexa für Unternehmen bedeutet. Erste Unternehmen sind als First-Mover bereits mit eigenen Skills auf Alexa vertreten. So bieten Chefkoch und Kitchen Stories einen Rezeptservice an: Alexa kann das Rezept des Tages, oder Rezepte mit bestimmten Zutaten vorschlagen und die Zutaten vorlesen. Gefällt ein Rezept, kann Alexa dies in die App schicken, sodass es dort gelesen werden kann. Eine nette Idee, die aber durchaus noch Potential bietet. Das zeigen auch die Bewertung, die eher im mittleren Bereich liegen und häufig die geringen Möglichkeiten kritisieren. Im Rahmen von Content-Aktivitäten im Unternehmen sollte Alexa oder auch andere Sprachdienste, wie Siri oder Google in nächster Zeit definitiv berücksichtigt werden. Auch hier gilt es die Content-Strategie zu berücksichtigen und zu prüfen, wie Inhalte über den Sprachassistent angeboten und vermittelt werden können. Als Content-Stratege lernt man eben nie aus. Und: Man hat immer einen Grund so tolle neue Spielzeuge zu testen!