Microsoft OneNote – meine digitale To-Do Liste

By Friday, February 3, 2017

Eines vorneweg: Ich hätte nicht gedacht, dass ich jemals von einem Windows-Produkt so überzeugt sein werde wie von Microsoft OneNote. Aus diesem Grund hat es auch sehr lange gedauert bis ich dem Programm eine Chance gegeben habe. Seit ich es jedoch selbst probiert habe, bin ich begeistert.

Analog war gestern

Lange war ich der Meinung, dass ich meine To-Dos am besten handschriftlich festhalte. Wichtige Dinge wurden mit Leuchtfarben markiert, erledigte Aufgaben großzügig weg gestrichen und ab und an wurde der Zettel auch mit künstlerischen Ergüssen verziert. Kurze Ausflüge in die iOs App “Erinnerungen” haben mich einfach nicht begeistert, daher bin ich bei Stift und Papier geblieben. Ähnlich einem Bullet-Journal habe ich jede Woche eine neue Liste angelegt und die unerledigten To-Dos auf die neue übertragen. Nach und nach wurden die Aufgaben auch gegliedert in “To-Do”, “langfristig” und “nachverfolgen”.

Der digitalen To-Do Liste eine Chance geben

Vor ein paar Monaten habe ich den Schritt gewagt und OneNote ausprobiert. Es gibt die Möglichkeit verschiedene Notizbücher anzulegen, welche sowohl auf dem Desktop und auch auf mobilen Devices nutzbar sind.
Ich persönlich habe zwei Notizbücher: Privat und Work. Diese beiden Punkte halte ich gerne getrennt. Die Notizbücher synchronisieren sich automatisch, wenn man mit seinem Microsoft-Konto angemeldet ist. Wirklich sehr praktisch, denn so ist die To-Do Liste auf allen Geräten auf dem neuesten Stand.

OneNote

So nutze ich OneNote

In meinem Work-Notizbuch gibt es für jeden Monat einen eigenen Tab. In den Tabs hat jede Woche eine eigene Unterseite. Dort werden – wie auch schon analog – To-Dos, Punkte zum Nachverfolgen und langfristige To-Dos erfasst.
Alle erledigten Aufgaben werden mit einem Häkchen versehen und dringende oder wichtige farbig markiert.

Für jedes Meeting wird eine eigene Seite angelegt. So kann dort im Vorhinein eine Agenda angelegt werden mit allen Punkten, die im Termin abgearbeitet werden sollen. Gleichzeitig dient diese Seite dafür wichtige Notizen während der Besprechung festzuhalten.

onenote

Die Vorteile von OneNote

Was mich am meisten an OneNote überzeugt hat, ist die Tatsache, dass ich immer und überall auf meine Listen und Notizen zugreifen kann. Natürlich gibt es auch Tools wie Evernote, Wunderlist usw. – hier überzeugt mich auch die Vielseitigkeit und die Tatsache, dass das Programm kostenlos ist. Da OneNote ein Teil von Microsoft Office ist, musst ich den Programm-Download für meinen Arbeitslaptop nicht (mühsam) bei der hausinternen IT anfragen.